Aktionstag 1. Mai - die Bezirksfrauen der IG BCE Berlin-Mark Brandenburg

Diese Stellen helfen Angehörigen von Pflegebedürftigen weiter:

In jedem Bundesland gibt es eine eigene spezielle Beratungsstelle für Angehörige von Pflegebedürftigen:

Bund                                               (0180) 599 66 03
Baden-Württemberg                (0800) 101 35 38
Bayern                                            www.stmas.bayern.de/pflege
Berlin                                              (0180) 595 00 59
Brandenburg                               (0180) 265 11 11
Bremen                                          (0421) 347 73 74
Hamburg                                       (040) 280 538 22
Hessen                                            (0180) 118 81 11
Mecklenburg-Vorpommern   (01802) 59 05 90 35 39
Niedersachsen                            (0180) 200 08 72
Nordrhein-Westfalen                http://www.wohnberatung.nrw.de
Rheinland-Pfalz                          www.masgff.rlp.de
Saarland                                        www.verbraucherzentrale-saar.de
Sachsen                                         (0180) 40 80 40 80
Sachsen-Anhalt                          (0180) 226 57 26
Schleswig-Holstein                   (0180) 249 48 47
Thüringen                                     (0180) 247 10 00

Quelle: plus magazin Pflege 2013 Ausgabe 1/2013

Wer pflegebedürftig ist oder Angehörige hat, die Pflege benötigen, sollte sich selbst gut informieren. Diese Stellen helfen neben der Pflegekasse weiter:

  • BUNDESARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR ALTEN- UND ANGEHÖRIGENBERATUNGSSTELLEN (BAGA) – Berliner Platz 8, 97080 Würzburg,
    Tel: (0931) 28 43 57, http://www.baga.de
  • BUNDESARBEITSGEMEINSCHAFT DER SENIOREN-ORGANISATIONEN (BAGSO), Bonngasse 10, 53111 Bonn, Tel: (0228) 24 99 93-0, www.bagso.de
  • DEUTSCHE ALZHEIMER GESELLSCHAFT, Friedrichstraße 236, 10969 Berlin,
    Tel: (030) 25 93 79 50, www.deutsche-alzheimer.de
  • KURATORIUM DEUTSCHE ALTERSHILFE, WILHELMINE-LÜBKE-STIFTUNG,
    An der Pauluskirche 3, 50677 Köln, Tel: (0221) 93 18 47-0, www.kda.de
  • MEDIZINISCHER DIENST DES SPITZENVERBANDES BUND DER KRANKENKASSEN
    Lützowstraße 53, 45141 Essen, Tel: (0201) 83 27-0, www.mds-ev.de
  • SOZIALVERBAND DEUTSCHLAND, Stralauer Straße 63, 10179 Berlin,
    Tel: (030) 72 62 22-0, www.sovd.de
  • SOZIALVERBAND VDK DEUTSCHLAND, Wurzerstraße 4a, 53175 Bonn,
    Tel: (0228) 82 09 30, www.vdk.de
  • VERBRAUCHERZENTRALE BUNDESVERBAND, Markgrafenstraße 66, 10969 Berlin,
    Tel: (030) 25 80 00, www.verbraucherzentrale.de
  • HAUSHALTSHILFEN AUS OSTEUROPA: ZENTRALE AUSLANDS- UND FACHVERMITTLUNG, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, Tel: (0228) 713 14 14,
    www.arbeitsagentur.de

Guter Rat per Telefon:

  • BÜRGERTELEFON DES BUNDESMINISTERIUMS FÜR GESUNDHEIT
    Tel: (030) 340 60 66 02
    Mo. bis Do. 8 bis 18 Uhr, Fr. 8 bis 12 Uhr
  • BUNDESWEITE „PFLEGEHOTLINE“ DES NETZWERKES PFLEGEBERATUNG
    Tel: (01803) 770 50 01 / 02 / 03 (9 Cent pro Minute aus dem Festnetz)
    Mo. + Mi. 10 bis 13 Uhr, Do. 14 bis 18 Uhr

Quelle: Pflege kompakt 2013

 

 

 

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Kinderbetreuung häufigster Grund für Teilzeit

Fast die Hälfte aller erwerbstätigen Frauen arbeitet in Teilzeit, bei den Männern sind es geradeeimal 8,1 Prozent. Einer der wichtigsten Gründe für Frauen, nur eine halbe Stelle zu besetzen, ist die Kinderbetreuung. Bei den meisten Männern spielt das nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle.

Immer mehr Frauen sind in Deutschland berufstätig. So stieg zwischen 1991 und 2010 Erwerbstätigenquote von 57 auf 66 Prozent. Im gleichen Zeitraum nahm die Quote der Männer leicht ab, von 78,4 auf 75,9 Prozent. Doch trotz steigender Erwerbstätigkeit der Frauen ist ihre berufliche Gleichstellung kaum vorangekommen. Große geschlechtsspezifische Lücken bestehen zum Beispiel bei der Arbeitszeit – hier werden die Unterschiede sogar größer, wie neue Auswertungen des Gender-Daten-Portals des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI).

In Ostdeutschland arbeiten 35,1 Prozent der weiblichen Erwerbstätigen in Teilzeit, im Westen sogar 50,7 Prozent. Die Teilzeitquote der Männer ist im Osten (10,6 Prozent) wie im Westen (7,5 Prozent) deutlich niedriger.

Kinder beeinflussen die Erwerbsbeteiligung beider Geschlechter – wenn auch in unterschiedlicher Richtung, so die WSI-Analyse. Bei den erwerbstätigen Frauen ohne minderjährige Kinder arbeitet nur jede Dritte in Teilzeit, bei den Müttern sind es mehr als zwei Drittel.

Grundlage des WSI-Gender-Daten-Portals sind die jüngsten Ergebnisse des Mikrozensus, einer repräsentativen Haushaltsbefragung. Hier zeigt sich ebenfalls: Familienpflichten – das kann auch die Pflege von Angehörigen sein – nennen Frauen weitaus häufiger als Grund für einen Teilzeitjob. Für die Hälfte der weiblichen Erwerbstätigen und sogar mehr als drei Viertel der Mütter sind familiäre Verpflichtungen ausschlaggebend.

Dagegen arbeiten zwei Fünftel aller Väter mit Teilzeitstellen nur deshalb weniger Stunden, weil sie keine Vollzeittätigkeit finden. Familiäre Aufgaben gaben lediglich 23,4 Prozent der wenigen Teilzeitväter als Grund an.